Das Kunsthaus

Anfang des Jahres 2014 eröffneten Sigrun und Günther Kollitsch ihre neue Firmenzentrale und schufen damit nicht nur einen besonderen Ort für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch einen angemessenen Rahmen, in dem auch ihr persönliches Interessengebiet seinen Platz finden sollte – die bildende Kunst. Aus diesem Gedanken heraus wurde das KUNSTHAUS : KOLLITSCH gegründet, welches das Bürogebäude mit Gegenwartskunst bereichert und den Anspruch verfolgt, Arbeit mit Kunst auf hohem Niveau zu verbinden. Im modernen, musealen Ambiente des großzügig gestalteten, denkmalgeschützten Gebäudes wird im jährlichen Turnus Gegenwartskunst von jungen, innovativen wie auch arrivierten Künstlerinnen und Künstlern präsentiert. Die wechselnden Ausstellungen zeigen Werke aus der Sammlung Kollitsch sowie Leihgaben, die teilweise auch erworben werden können.

Die Sammlung Kollitsch ist eine Sammlung zeitgenössischer Kunst mit internationaler Ausrichtung und wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich aufgebaut. Sie umfasst Arbeiten in allen künstlerischen Medien wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Fotografie und Video und bietet einen Querschnitt durch die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten in der Breite der heutigen Kunst.

Hinter dem KUNSTHAUS : KOLLITSCH steht ein fachkundiges und engagiertes Team mit großer Leidenschaft für zeitgenössische Kunst und Kultur. Die Auswahl der einzelnen künstlerischen Positionen für die Sammlung und Ausstellungen erfolgt zum einen von Sigrun und Günther Kollitsch selbst, zum anderen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kuratoren und Beratern. Sammlungsbetreuerin und zugleich Ausstellungsleiterin ist Magdalena Koschat. Im Kollegium werden die konzeptionelle und inhaltliche Ausrichtung diskutiert und weiterführende Strategien erarbeitet.

Featured artist of the month

Jens Liebchen
Foto: © Jens Liebchen

Jens Liebchen

1970 in Bonn geboren, lebt Jens Liebchen seit den frühen 1990er Jahren in Berlin. Er studierte Ethnologie an der Freien Universität Berlin. Seit 1995 widmet er sich ausschließlich der Fotografie. Von 2010 bis 2013 lebte und arbeitete er in Japan. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen international ausgestellt. »Politics & Art – Art & Politics« erlangte besondere Aufmerksamkeit und wurde weltweit als Tourneeausstellung vom Goethe-Institut gezeigt. Darüber hinaus bilden Bücher einen Schwerpunkt seiner Arbeit. Das Buch "DL07 – Stereotypes of war: a photographic investigation" wird in Parr/Badgers „The Photobook – a history“ prominent vorgestellt. Jens Liebchen war Teil des Projekts „The La Brea Matrix“ in Los Angeles. In den vergangen Jahren hielt Liebchen zahlreiche Workshops für das Goethe-Institut. Seine Arbeiten sind in nationalen und internationalen Sammlungen vertreten, darunter die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, DZ Bank Kunstsammlung Frankfurt, Bibliotheque Nationale de France, Paris, The Museum of Contemporary Art, Los Angeles (MOCA).