Das Kunsthaus

Anfang des Jahres 2014 eröffneten Sigrun und Günther Kollitsch ihre neue Firmenzentrale und schufen damit nicht nur einen besonderen Ort für ihre Mitarbeiter*innen, sondern auch einen angemessenen Rahmen, in dem auch ihr persönliches Interessengebiet seinen Platz finden sollte – die bildende Kunst. Aus diesem Gedanken heraus wurde das KUNSTHAUS : KOLLITSCH gegründet, welches das Bürogebäude mit Gegenwartskunst bereichert und den Anspruch verfolgt, Arbeit mit Kunst auf hohem Niveau zu verbinden. Im modernen, musealen Ambiente des großzügig gestalteten, denkmalgeschützten Gebäudes wird im jährlichen Turnus Gegenwartskunst von jungen, innovativen wie auch arrivierten Künstler*innen präsentiert. Die wechselnden Ausstellungen zeigen Werke aus der Sammlung Kollitsch sowie Leihgaben, die teilweise auch erworben werden können.

Die Sammlung Kollitsch ist eine Sammlung zeitgenössischer Kunst mit internationaler Ausrichtung und wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich aufgebaut. Sie umfasst Arbeiten in allen künstlerischen Medien wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Fotografie und Video und bietet einen Querschnitt durch die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten in der Breite der heutigen Kunst.

Das KUNSTHAUS : KOLLITSCH wird von einem fachkundigen und engagierten Team mit großer Leidenschaft für zeitgenössische Kunst und Kultur geführt. Die Auswahl der einzelnen künstlerischen Positionen für die Sammlung und die wechselnden Ausstellungen erfolgt durch Sigrun und Günther Kollitsch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kurator*innen und Berater*innen sowie der Ausstellungsleiterin Magdalena Koschat. Die Ausstellung SCHAU….7 wurde durch Katharina Boesch und Andreas Krištof (Kurator*innenkollektiv section.a) begleitet. Im Kollegium werden die konzeptionelle und inhaltliche Ausrichtung diskutiert und weiterführende Strategien erarbeitet.

Featured artist of the month

Esther Stocker
Foto: Paul-Julien Robert

Esther Stocker

Die 1974 in Schlanders/Silandro in Südtirol (IT) geborene Künstlerin studierte von 1994 bis 1997 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Eva Schlegel und Anton Lehmden. 1996 absolvierte sie ein Auslandsstudium an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand. Weitere Studienaufenthalte führten sie von 1999 bis 2000 nach Kalifornien an das Art Center College of Design in Pasadena sowie von 2002 bis 2003 nach Chicago. Esther Stocker wurde unter anderem 2004 mit dem Msgr. Otto Mauer-Preis ausgezeichnet, erhielt 2007 den Südtiroler Preis für Kunst am Bau, 2009 den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst und nahm 2020 den Prix Aurélie Nemours entgegen. Sie verzeichnet zahlreiche internationale Einzel- und Gruppenausstellungen und realisierte eine Vielzahl an ortsspezifischen Arbeiten und Projekten im öffentlichen Raum in verschiedenen Ländern Europas, den USA, Japan und China. Sie lebt und arbeitet in Wien.